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Mittwoch, 9. März 2016

Blogtag 3 Der Schlafmacher



Herzlich Willkommen zu meinem Tag zur Blogtour Der Schlafmacher, einem Psychothriller.

Ich hoffe, die vorherigen zwei Tage haben euch schon gut gefallen. Nachdem ihr bereits das Buch näher vorgestellt bekommen habt und Untreue und Affären, bekommt ihr heute von mir etwas zum Thema Ritualmorde erzählt.

Aber bevor ich mit dem Thema anfange bekommt ihr ein paar Infos bezüglich zum Klappentext und zum Autor bzw. zum Sprecher.

Klappentext:

Ein abgelegenes Bauernhaus in Somerset: Zwei Frauen, Mutter und Tochter, werden in einer Nacht von einem skrupellosen Mörder hingerichtet. Die Polizei steht vor einem Rätsel und bittet den erfahrenen Psychologen Joe O’Loughlin um Hilfe. Verdächtige Personen gibt es viele, den betrogenen Exmann genauso wie die zahlreichen Liebhaber. Spätestens aber, als eine weitere Leiche gefunden wird, auf deren Stirn der Buchstabe „A“ eingeritzt ist, weiß O’Loughlin, dass er es mit einem verstörten und gefährlichen Täter zu tun hat. Jemand will sich rächen. Jemand, der vor niemandem haltmacht, auch nicht vor O’Loughlins Familie …

Autor:

Michael Robotham wurde 1960 in New South Wales, Australien, geboren. Er war lange Jahre als Journalist für große Tageszeitungen und Magazine in London und Sydney tätig, bevor er sich ganz seiner eigenen Laufbahn als Schriftsteller widmete. Mit seinen Romanen sorgte er international für Furore und wurde mit mehreren Preisen geehrt. Michael Robotham lebt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in Sydney.

Und nun zurück zum Thema Ritualmorde.

Ein Ritualmord ist die Tötung eines Menschen als rituelle Handlung. Der Begriff kennzeichnet diese als Mord, setzt also voraus, dass religiöse Menschenopfer nicht durch gesellschaftlichen Konsens gedeckt sind. Konstruierte Ritualmordlegenden sind ein klassisches Stereotyp des Antisemitismus.

In der Religionswissenschaft ist „rituelle Tötung“ oft als Oberbegriff von Menschenopfer verwendet worden. Basierend auf Walter Burkerts Definition von Ritual als kommunikative Handlung ist rituelle Tötung als „Tötung, die in einer besonderen Gegebenheit, in einer vorgegebenen und stereotypen Weise und mit einer kommunikativen Funktion irgendeiner Art durchgeführt wird“ definiert worden. Von Menschenopfer sei dagegen dann die Rede, wenn das Opfer einem übermenschlichen Wesen – oder auch einem Toten – dargeboten wird oder wenn die Tötung eines Menschen in derselben Weise, derselben Gegebenheit und mit derselben rituellen Absicht als die Tötung eines (entsprechenden) Opfertieres erfolgt. Kritiker dieser Definition weisen darauf hin, dass in jedem Zeitalter der Geschichte und in der Gegenwart rituelle Elemente in jeder Art von Menschentötung zu finden sind, etwa bei Hinrichtungen, Vergeltungsakten, Tötungen in Kampfhandlungen. Wieweit man zeremonielle Hinrichtungen, z.B. Selbstmordanschläge, als Ritualmord bezeichnet, hängt von der Art ihrer Ausführung und dem Stellenwert ab, den man religiösen Motiven dabei zumisst.

Von einem Ritualmord sprach man bei verschiedenen Einzelmorden im 20. und 21. Jahrhundert:

  • an Helmut Daube am 19. November 1928 in Gladbeck,
  • an Sharon Tate und anderen durch Charles Manson und die Manson Family,
  • an Sandro Beyers 1993
  • beim Mordfall von Witten am 6. Juli 2001.

Es gibt auch so einige Ritualmordlegenden.

Hier eine kleine Erklärung, was man darunter versteht:

Eine Ritualmordlegende (auch: Blutbeschuldigung, Blutanklage, englisch blood libel) sagt gesellschaftlich diskriminierten Minderheiten – meist Juden – Ritualmorde an Angehörigen einer Mehrheitsgruppe nach. Sie dient zur Verleumdung der behaupteten Täter, rechtfertigt und verstärkt ihre Unterdrückung und Verfolgung. Ihre Kolporteure greifen oft unaufgeklärte Entführungs-, Unglücks- oder Tötungsfälle auf, besonders von Kindern, und bieten dafür Sündenböcke an. Solche Legenden sind nicht nur als im Aberglauben verwurzelte Volkssagen anzutreffen, sondern werden auch von religiösen, staatlichen, regionalen oder lokalen Interessengruppen gezielt zurPropaganda konstruiert und genutzt. Oft bewirken sie Pogrome, Lynch- und Justizmorde an den des Ritualmords beschuldigten Gruppen.

Dies war ein kleiner Auszug aus diesem Thema. Es ist noch viel komplexer. Wer noch etwas mehr aus diesem Thema erfahrewn will, kann unter anderem mal HIER nachschauen. Dies ist ein Wiki Eintrag was Ritualmorde sind.


Blogtourplan:

07.03. ~ Buchvorstellumg ~ Yvi´s kleine Wunderwelt
08.03. ~ Untreue und Affären ~ Der Lesefuchs
09.03. ~ Ritualmorde ~ Bianka`s Bücherkiste (Hier)
10.03. ~ Profiling ~ Selectionbooks
11.03. ~ Die Krankheit Parkinson ~ PhinchensFantasyRoom
12.03. ~ Der Autor und seine Bücher ~ Eulenleben
13.03.2016 ~ Gewinnspielauslosung und Gewinnerbekanntgabe auf allen Blogs



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Kommentare:

  1. Hallo,

    Der Beitrag ist sehr informativ und sehr gut recheriert.

    Liebe Grüße

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  2. Hallo,

    ich finde den Beitrag sehr informativ und interessant :)

    LG
    SaBine

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  3. Huhu,

    sehr kompakt und verständlich zusammengefasst. Danke dafür.

    LG..Patrick..

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  4. Ich find den Beitrag richtig interessant. Ich wusste noch nicht so viel über Ritualmorde aber finde solche 'Muster' immer sehr faszinierend. :)

    Liebe grüße

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  5. Hallo,
    ein sehr interessanter Beitrag zum Thema Ritualmorde (und kurz zum Buch, auf das ich nun noch neugieriger bin).

    lg, Jutta

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  6. Hallo ,

    Sehr interessanter und informativer Beitrag . Vielen Dank . Thema Ritualmord ist leider auch noch heute aktuell.

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt
    margareta.gebhardt@gmx.de

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  7. Hallo,

    Interessanter Beitrag.Das Buch weckt immer mehr mein Interesse.
    LG Yvonne

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  8. Hallo,

    das war ein toller Beitrag, der sehr informativ war und gleichzeitig toll geschrieben war ;)

    LG

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